Beinpresse Frau
Hat man ein Plateau erreicht, kann es Sinn machen mit Intensitätstechniken wie beispielsweise der Time under Tension neue Reize zu setzen.

Man kann zehn Bizeps-Curls innerhalb von 20 Sekunden abarbeiten oder man lässt sich etwas mehr Zeit und erledigt sie in 40 Sekunden. Dies beschreibt die Time under Tension (TUT) eigentlich ganz gut.

Unter Time under Tension versteht man nämlich die Zeit, die ein Muskel unter Spannung steht. Wie in jedem Bereich im Kraftsport gibt es auch hier wieder viele verschiedene Meinungen.

Es macht absolut keinen Sinn eine Wiederholung so langsam auszuführen, dass man das geplante Trainingsvolumen nicht mehr durchführen kann.

Das bedeutet: Die Time under Tension hilft dir deine Muskeln mal etwas anderen Reizen auszusetzen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn du ein Plateau erreicht hast – also keine Fortschritte mehr erzielst.

Gelegentlich macht es Sinn verschiedene Intensitätstechniken anzuwenden. Viele neigen jedoch dazu diese Intensitätstechnik fest in den Trainingsplan einzubauen und dabei die eigentliche Intensität und das geplante Volumen zu vernachlässigen.

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Time under Tension für Muskelaufbau

Um einen effektiven Wachstumsreiz zu setzen, macht es Sinn eine TUT von 2-0-1/2 zu wählen.

2 Sekunden: Negative Phase 0 Sekunden: Stoppen 1-2 Sekunden: Positive Phase

Time under Tension für Kraftsteigerung

Wenn es um die Kraftsteigerung gehen soll, ist es empfehlenswert die negative Bewegung so langsam zu machen wie nur möglich und die positive so schnell (explosionsartig) wie möglich.

Fazit

Die Time under Tension ist ein nettes Hilfsmittel um den Muskel mal anders zu reizen. Eine ungefähre, kürzere Ausführung reicht hier völlig aus. Einen Trainingspartner mit einer Stoppuhr auszurüsten, um die Zeit der negativen und positiven Phase zu stoppen, ist mehr als übertrieben und unnötig. Achte beim Training darauf, dass du eine saubere, konzentrierte Ausführung mit einer idealen Intensität wählst und trainiere deine Muskel mit dem richten Trainingsvolumen. Dann sollte dem Wachstum, sofern auch die Ernährung passt, nichts mehr im Wege stehen.

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